|
Alte
Fotografien
Alte Fotografien sind Fenster in
frühere Zeiten. Eindringlicher als schriftliche Dokumente
wecken sie Erinnerungen an Vergangenes - an Situationen,
Augenblicke und Menschen.
So wie das, was sie zeigen,
verging, so vergehen auch die Fotografien selbst. Sie tragen
allerlei Spuren des Gebrauchs: Flecke, Kratzer, manchmal auch
Knicke. Aber auch ohne Zutun vergilben und verblassen sie,
silbern aus und lösen sich langsam auf.
Es gibt kein wirksames Mittel
gegen diesen Verfall. Durch Schonung und sorgsamen Umgang
läßt er sich stark abbremsen - aufhalten
läßt er sich jedoch nicht. Schleichend gehen mit den
Fotografien auch Erinnerung und Gedenken verloren.
Es liegt nahe die Fotografien zu
kopieren und später dann aus den dann alten Kopien neue
Duplikate zu erstellen. Doch keine Kopie gleicht dem Original.
Bei jedem Kopieren gehen ein Stück Ursprünglichkeit und
Echtheit verloren.
Erst mit der Digitalisierung
lassen sich "Kopien" erstellen, die sich ohne Verluste
weiterkopieren lassen.
|